Constantin Frantzen und Alexander Erler gewinnen ihren ersten Titel

v.l.: Heiko Hampl, Karl-Heinz Wieder von Medicus, Tim Sandkaulen, Kevin Krawietz, Constantin Frantzen, Alexander Erler, Helmut Schmidbauer und Peter Aurnhammer.
v.l.: Heiko Hampl, Karl-Heinz Wieder von Medicus, Tim Sandkaulen, Kevin Krawietz, Constantin Frantzen, Alexander Erler, Helmut Schmidbauer und Peter Aurnhammer.

Das Doppel führt teilweise ein Schattendasein auf der Tour und wird von einigen Spielern nicht sehr ernst genommen. Constantin Frantzen und Alexander Erler haben ein anderes Bild abgegeben bei ihrem Sieg über Tim Sandkaulen und Kevin Krawietz. Klasse Ballwechsel gepaart mit jeder Menge Emotionen bereiteten Spielern und Zuschauern sicht- und hörbar große Freude. Das Match wog hin und her und im Champions Tie-Break schienen Krawietz/Sandkaulen die Nase vorn zu haben, doch das Duo von der TennisBase Oberhaching gab nicht auf und setzte den entscheiden Punkt.

Bei den Damen behielten Anna Zaja und Lena Rüffer die Oberhand bei ihrem 5:7, 7:6 und 10:3 über Michaela Boev/Hristina Dishkova. Auch dieses Ergebnis dokumentiert, dass niemand daran dachte, eventuell der Niederlage freien Lauf zu lassen.

Spannung pur versprechen heute die Halbfinale bei den Einzelkonkurrenzen der Damen und Herren. Besonders erfreulich ist, dass mit Anna Zaja, Johannes Härteis und Kewin Krawietz drei deutsche SpielerInnen um den Einzug in das Endspiel antreten. Die vierte deutsche Spielerin ist vom gastgebenden TC Ismaning. Sarah-Rebecca Sekulic trifft auf Laura-Iona Andrei und damit ist dieses Match ein echtes Derby, denn Andrei geht für den TS Aschheim auf Punktejagd.

Für Härteis wird es darauf ankommen seine Aufschlagspiele zu halten, denn der Russe Daniil Medwedew serviert an guten Tagen praktisch durch und macht zwischen ersten und zweiten Service keinen Unterschied in der Geschwindigkeit.

Kevin Krawietz bekommt es mit dem topgesetzten Aldin Setkic zu tun, der bestens gelaunt am Freitag Abend das Gelände des TCI verließ, da er aufgrund der Absage von Tobias Kamke beim Challenger in Eckental, dessen Platz im Hauptfeld einnehmen kann. Selbst, wenn er das Turnier in Ismaning gewinnen sollte, reicht es gerade die Kosten zu decken für die Turnierwoche. In Eckental wird er Hospitality genießen und hat damit die Unterkunft frei.

Krawietz würde bei einem Erfolg wieder unter die ersten 400 der Welt kommen. Ein Niveau, dass er schon erreicht hatte und  auch Durchgangsstation bleiben soll.

Weitere Informationen wie Spielansetzungen und Ergebnisse unter www.ismaning-open.com.
Die Ismaning Open by Medicus sind Teil der Plan German Masters Series presented by Tretorn.